Dann bleibe, wer Lust hat, mit Sorgen zu Haus ...
Samstag, der 21. Februar zeichnete sich durch andauernden Regen aus. Am Himmel standen keine einzelnen Wolken, sondern es war völlig bedeckt und es regnete den ganzen Mittag unaufhörlich. Trotzdem folgten die 25 Tapferen sehr gerne unseren Wanderführerinnen Bärbel Zilz und Ulrike Monschau. Sie führten die Gruppe nach Rottweil und von dort aus nach Dietingen. Positiv gestimmt gingen wir durch den Wald, wo das grelle Moosgrün auf der braunen Erde unser Auge freute. So kamen wir zum Wildgehege. Dort konnten wir kaum einen ein trockenes Örtchen finden, um eine kleine Rast zu machen. Die Bewohner des Geheges – Wildschweine – kamen sogar uns zu bestaunen: um diese Zeit hatten sie keine Gäste erwartet. Trotz alledem wurde immer wieder unter uns gesagt, eine Wanderung ist doch besser als einfach zu Hause zu hocken. Frische Luft, nette Gesellschaft, lebhafte Gespräche, die Silhouetten von Rottweil, der zu bauenden Neckarline und des Turms am Horizont machten gute Laute.
Und endlich wurde unsere Geduld und Entschlossenheit köstlich belohnt. Wir erreichten das Museum „Welt der Kristalle“. Wundervoll sehen gigantische Steine mit Drusen und Kristallen aus, zahlreiche Fossilien erregen heftiges Interesse. Die Schönheit der Natur begeistert und raubt den Atem. Alle haben viele unvergessliche Fotos gemacht. Man konnte auch einen spannenden Film über die Geschichte, Geographie, Geologie und Paläontologie sehen. Für ein paar Euro dürfte man sich einen unscheinbaren Stein knacken lassen, welcher dann die unerwartete Schönheit im Inneren entdeckte. Jemand hat sich schönen Schmuck aus Halbedelsteinen gekauft.
Zurück zum Bahnhof mussten wir nur einen Asphaltweg nutzen. Ulrike und Bärbel haben am Vortag noch einmal die Vorwanderung gemacht um sich zu vergewissern ob alle Wege beim schlechten Wetter begehbar wären. Nein, das waren sie nicht, und unsere Wanderführerinnen kümmerten sich darum, einen festen Weg zurück zu wählen. Am Bahnhof wurden wir wie immer sehr nett vom dortigen Café -Team empfangen
Und nochmals vielen Dank an Bärbel und Ulrike, die uns so viele Eindrücke bereitet haben!
Bericht: Tatiana Nelyubina
Fotos: Tatiana Nelyubina und Wolfgang Schielke
Tourdaten:
Schwierigkeit: leicht
Strecke: 13 km ⬌, je 100 hm ▲▼


