Egal ob sich hinter dem Wort Ostern die Göttin Eostre (vom angelsächsischen Mönch Beda Venerabilis 672 -735) oder die Frühlingsgöttin Ostara (Jakob Grimm 19. Jhd) verbirgt, so schenkte sie uns einen luftigen, leichten Ostermontag, ideal zum Wandern.
Herrlicher Sonnenschein, ein lauer Wind, große Mengen an Gänseblümchen, vereinzelte Löwenzahnblüten und viele Zitronenfalter malten in gelb und weiß eine wunderschöne Osterlandschaft, als wir in Allensbach aus dem Zug stiegen und über den Walzenberg zum Bündtlisried wanderten.
Das Bündtlisried ist seit 1986 Naturschutzgebiet und begeisterte mit seinen geheimnisvollen Weihern. Die Wanderführerinnen Monika Rudnick und Andrea Goldbrunner versüßten den Weg mit kurzweiligen Berichten über die Natur und Gedichten von Wilhelm Busch.
Vorbei am Wildgehege mit Albino Damwild und einer Eselswiese ging es zum Seecafé in Allensbach zu Kaffee und Kuchen.
Dort überraschte uns nicht der Osterhase, sondern Wolfgang Schielke mit einem großen Korb mit Geschenken.
Monika hatte für alle 25 Teilnehmern Häschen gebacken und Schweizer Schokoladeneier dazu gepackt.
So endet die Wanderung mit glücklichen und völlig zufriedenen Teilnehmern die Ostern in vollen Zügen genossen hatten.
Bericht: Barbara Schell
Fotos: Tatiana Nelyubina und Ellen Ehinger
Tourdaten:
Schwierigkeit: leicht
Strecke: ⬌ 12 km, ⬈ 100 hm, ⬊ 100 hm
Gehzeit: 3 h

