Unsere Wanderung begann mit einer gemütlichen Bahnfahrt von Konstanz über Radolfzell nach Überlingen. Um die Zeit bis zur Weiterfahrt mit dem Linienbus nach Altheim zu überbrücken, machten wir einen Abstecher zum nahegelegenen Rosenobelturm. Der Turm war einst der nördlichste Eckpfeiler der inneren Befestigungslinie der Reichstadt Überlingen. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde er zu einer Bastion ausgebaut. Heute begrüßt der Turm alle Besucher der historischen Altstadt, die am Bahnhof Überlingen oder am Busbahnhof ankommen.
Mit dem Linienbus ging es kurz nach Altheim, unserem Ausgangspunkt für die Wanderung nach Owingen. Wir starteten auf dem „Jubiläumsweg Bodenseekreis“ und kamen über den Elisabethenhof und den Steinhöfen zu unserem Ziel, der Wallfahrtskapelle „Maria im Stein“, einer über 500 Jahre alten Wallfahrtskapelle, welche im Naturschutzgebiet Aachtobel unterhalb der Steinhöfe, im Gebiet des zu Überlingen gehörenden Dorfes Lippertsreute liegt.
Nach einer kurzen Pause an der Kapelle ging es dann über Naturstufen und schmale Naturwege, vorbei an Sandsteinwänden durch das Tal des Aachtobels. Als wir diesen durchquert hatten, konnten wir schon das Ziel unserer Mittagsrast erkennen, den Turm Hohenbodman.
Da der Turm auf 673 m liegt, hatten wir uns nach dem kleinen Aufstieg unser Mittagsbrot gut verdient.
Wir genossen nicht nur unser Essen, sondern auch den fantastischen Rundblick in den Linzgau und bis an den Bodensee. Wer wollte, konnte den Ausblick nach einem kleinen Abenteuer beim Treppenaufstieg im Turm noch weiter steigern.
Nach der Mittagspause machten wir uns auf schönen Wanderwegen auf den Weg nach Owingen, unserem Endziel der heutigen Wanderung. In Hohenbodman machten wir einen kleinen Halt bei Deutschlands ältester Linde (ca. 1000 Jahre), auch als Hohenbodmaner Linde bekannt. Leider ist die Linde durch menschliches Zutun stark beschädigt und dürfte nicht mehr lange leben.
Nach einer kleinen Stärkung in einer Konditorei in Owingen machten wir uns dann wieder via Bus & Bahn auf den Heimweg.
Wir möchten unseren beiden fantastischen Wanderführern, Bärbel und Detlef Zilz, unseren herzlichen Dank aussprechen. Sie haben die Wanderung hervorragend organisiert und viel Zeit in die Vorbereitung investiert.
Selbst den Wettergott hatten sie mit tollem Wanderwetter voll im Griff, wie auch immer sie das gemacht haben.
Und, last but not least, auch die Deutsche Bahn hat sich von ihrer guten Seite gezeigt und uns pünktlich und wohlbehalten an unser Ziel befördert.
Bericht: Bernd Schmidt
Fotos: Walter Biselli, Bärbel Zilz
Tourdaten:
Schwierigkeit: mittel
Strecke: 10 km ⬌, 280 hm ⬈, 250 hm ⬊
Die erweiterte Tour zum Nachwandern gibt es hier🔗:
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