Wanderung zur „Feldkreuzkrippe“

am Do 11.12.2025 mit Ulrike Monschau und Bärbel Zilz

Eine Krippenrunde im Weihnachtszauber

An Weihnachtskrippen interessierte 28 Teilnehmer, davon 3 Gäste, fanden sich bei nebelig-sonnigem Wetter in Dettingen ein, um nach ca. 9 km zu einer Krippenrunde oberhalb des Röhrenbergs in Allensbach zu gelangen. Nachdem man auf einem schmalen Schotterweg den Teilort durchquert hatte, erreichten wir ein Feuchtgebiet, indem sich der „Grasweiler“ zwar schmal, aber betulich lang macht. Mit schnellen Schritten gingen wir weiter und kamen an den Wegweiserpfosten „Reitern“, um die Gemeindegrenze von Konstanz zu verlassen und nun Allensbach zu betreten. In der danach folgenden Trink- und Snackpause verteilte Ulrike uns kleine Schoko-Nikoläuse als Doping für den nun noch anstehenden Weiterweg. Über einzelne Waldwege ging es zügig voran und wir waren in Kürze am „Röhrenberg“, wo an dessen Fuß unsere Runde mit drei namenslosen Krippen beginnt. Die erste war mit einer senkrecht am Hals aufgehängten Gitarre geschmückt und in einer erweiterten Öffnung im Korpus war die Heilige Familie im Stall zu sehen. Nach staunenden Blicken und mehreren Fotos ging es leicht ansteigend hintereinander im Gänsemarsch zu zwei weiteren Krippen weiter. Zuerst eine in einer flach liegenden Blechwanne und ein wenig höher eine mit hölzernen Figuren in einem kleinen Zelt. Nur noch eine kleine Steigung überwindend und wir sind am Ziel: die Feldkreuzkrippe! Namensgeber ist ein Feldkreuz, das als Gedenkkreuz 1947 von der Familie Egenhofer aus Allensbach bereits in 3. Generation zum Dank für die gesunde Rückkehr ihrer beiden Söhne aus dem 2. Weltkrieg betreut wird. Die danach benannte und liebevoll gepflegte Krippe steht direkt davor. Von Jahr zu Jahr pilgern immer mehr Menschen hier hinauf zum Röhrenberg. Die Einträge ins Gästebuch und die Spenden waren motivierend auf dem Weg zum Feldkreuz, um die bereits bekannten weiteren drei Krippen aufstellen.

Die schönste Krippe in der Runde wurde mit besinnlichem Interesse bestaunt und zur bleibenden Erinnerung mit vielen Aufnahmen bedacht, u.a. auch mit einem bunten Gruppenfoto! 

Nach dieser Überraschung erfolgte der Rückweg abwärts über einen Aussichtspunkt bei dem sich der Bodensee zeigte; die ansonsten sichtbaren Schweizer Berge sich leider im Hochnebel versteckten. Mit einer höheren Schrittfrequenz, Grund dafür war nicht nur das vor uns liegende Gefälle, sondern auch die erfolgreiche Witterung des baldigen Kaffeegeruches und der bestens bekannten riesigen Kuchentheke im Hotelrestaurant „St. Elisabeth“. Vorher musste allerdings noch eine leicht abschüssige Wiesenfläche mit weiteren Panoramablicken abgelaufen werden.

Die schöne und informative Tour fand ihren launigen Ausklang, wo wir mit Heißgetränken sowie kalorienreichen, aber leckeren süßen Teilchen verwöhnt wurden und unsere heute gewonnenen persönlichen Eindrücke in überaus angenehmer Gesellschaft in einem netten Ambiente austauschen konnten.

Sehr zufrieden ging die Wandergruppe danach am Kloster vorbei, durch einen Tunnel und am Rande der Baustelle für die neue B 33 zum Haltepunkt Hegne, damit uns der Seehas wieder heim fahren kann.

Zum Schluss und ganz selbstverständlich ergeht dabei auch ein großer Dank an Ulrike für diese vorweihnachtliche Krippenidee. So sind wir jetzt schon alle sehr gespannt, welche guten Ideen sie uns im nächsten Jahr auch wieder anbieten wird!

Vielleicht bist Du dann auch dabei?

Gäste heißen wir dabei jederzeit gerne bei uns herzlich willkommen!

Bericht: Detlef Zilz

Bilder: Bärbel Zilz und Wolfgang Schielke

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